Broschüre: Abgasskandal

Was mit Volkswagen begann, ist mittlerweile zum Problem für einen gesamten Industriezweig geworden. Was sich als Konsequenz in den USA mit Millionenzahlungen an Staat und Verbraucher*innen widerspiegelt, scheint in Deutschland nur ein lasches Softwareupdate zur Folge zu haben. Was einstmals Wertarbeit „Made in Germany“ verkörperte, ist heute nur noch Schall und Rauch. Über die Hälfte der Bevölkerung allein in Deutschland hat auch nach den Dieselgipfeln von Industrie und Politik kein Vertrauen mehr in die hiesige Fahrzeugindustrie.

Mit diesem Dossier wird der Fokus auf die Zeit nach dem Ende des Untersuchungsausschuss im Europäischen Parlament gelegt. Anstatt nur zurückzusehen, werden auch Visionen und Perspektiven aufgezeigt, welcher Weg beschritten werden muss, um logische Schlüsse aus dem Versagen der aktuellen Regierungen und Wirtschaftseliten zu ziehen für eine gerechte, soziale und ökologische KFZ-Branche in Deutschland und Europa.

 

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Industrieausschuss stimmt für Einführung von Quecksilbergrenzwerten

Umwelt schuetzen LINKEHeute stimmte der Industrieausschuss des Europaparlaments über seine Stellungnahme zur Verringerung der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe ab.

 

Dazu Cornelia Ernst, stellvertretendes Mitglied im Industrieausschuss des Europaparlaments:

“Ich begrüße, dass sich eine Mehrheit im Ausschuss dafür einsetzt, auch Grenzwerte für Quecksilber in die Richtlinie zu Luftschadstoffen aufzunehmen. Denn Quecksilber ist hochgiftig, ganz besonders für das zentrale Nervensystem. Quecksilberdämpfe gelangen schnell ins Blut, können sich im Körper ansammeln und in die gesamte Nahrungskette gelangen. Deshalb muss Quecksilber unbedingt Bestandteil der Richtlinie zu Luftschadstoffen werden.”