Konferenz der LINKEN Sachsen am 7. Juli 2012 im Gewerkschaftshaus in Dresden, mit Katja Kipping, MdB, Stefan Wolf – BAG Grundeinkommen DIE LINKE, Ralf Krämer - BAG Betrieb & Gewerkschaft DIE LINKE, Markus Schlimbach – stellv. Vorsitzender DGB Sachsen, Dr. Ulrich Schachtschneider- BAG Umwelt, Energie, Verkehr DIE LINKE), Ronald Blaschke u.a.
Im Rahmen der Debatte der Sozialpolitischen Leitlinien der LINKEN Sachsen ist das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen einer der zentralen Knackpunkte. Letztlich wird an diesem Thema auch die Frage nach Status und Ausgestaltung von Erwerbsarbeit und Mindestsicherung diskutiert. Um Raum für eine konstruktive Meinungsbildung zu schaffen, haben die Landesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen und die Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft gemeinsam mit dem Landesvorstand der LINKEN Sachsen eine Konferenz vorbereitet, zu der wir herzlich einladen.
Ablauf der Konferenz:
10:30 Uhr Begrüßung und Moderation
Juliane Nagel, LAG Bedingungsloses Grundeinkommen DIE LINKE. Sachsen
Klaus Tischendorf, LAG Betrieb und Gewerkschaft DIE LINKE. Sachsen
10:35 Uhr Eröffnung durch Rico Gebhardt, Landesvorsitzender DIE LINKE. Sachsen
10:40 Uhr Emanzipatorisches Grundeinkommen: Das Konzept der Bundesarbeitsgemeinschaft
Grundeinkommen DIE LINKE
Stefan Wolf, Sprecher der BAG Grundeinkommen DIE LINKE
Klärung von Verständigungsfragen
11:00 Uhr “Gute Arbeit” und sanktionsfreie Mindestsicherung
Ralf Krämer, BAG Betrieb und Gewerkschaft DIE LINKE
Klärung von Verständigungsfragen
11.20 Uhr Pause
11:40 Uhr Podiumsdiskussion
geführt durch die Moderator/innen,
Statement - Katja Kipping, MdB, sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion
im Bundestag,
Statement – Markus Schlimbach, stellvertretender Vorsitzender DGB-Bezirk
Sachsen (je 15 Minuten),
danach Fragen und Statements
13:00 Uhr Mittagspause
13:45 Uhr Workshops
Workshop 1
Arbeit: gesellschaftlich notwendig, produktiv, entfremdet?
Was wird unter »Gute Arbeit« gesamtgesellschaftlich, unter den Bedingungen von Konkurrenz und Produktivitätssteigerung, verstanden und ist damit Vollbeschäftigung erreichbar?
Erfasst das Konzept der »Guten Arbeit« sowohl die gesamten Arbeitstätigkeiten und
wird es ökologischen Kritiken gerecht? Wie ist das Verhältnis von »Gute Arbeit« und Kritik der Lohnarbeit?
Welche Konsequenzen hat die Debatte um den Arbeitsbegriff (Vier-in Einem-Perspek-
tive) und die Kritik der Lohnarbeit für die Ausgestaltung des demokratischen Sozial-
staats?
Workshop 2
Arbeitszeit, Lebenszeit und Selbstbestimmung
Welche Möglichkeiten bietet ein emanzipatorisches Grundeinkommen für die selbstbestimmte Gestaltung von Arbeit und Lebenszeit? Welche Möglichkeiten bieten die sanktionsfreie Mindestsicherung oder weitere Ansätze?
Workshop 3
Sozialökologische Gestaltung der Gesellschaft
Wie können soziale Gerechtigkeit und die ökologische Gestaltung der Produktion und
Konsumtion zusammengebracht werden? Welche Möglichkeiten bietet ein emanzipatorisches Grundeinkommen? Welche Möglichkeiten bieten eine sanktionsfreie Mindestsicherung oder weitere Ansätze?
Workshop 4
Armut vermeiden: durch ein linkes emanzipatorisches Grundeinkommen oder eine sanktionsfreie
Mindestsicherung?
Welche Vor- und Nachteile bieten diese beiden unterschiedlichen Konzepte? Welches Konzept verspricht größere Zustimmung in der Bevölkerung? Welches Konzept ist für die Gestaltung des demokratischen Sozialstaats das erfolgversprechendere?
15.15 Uhr Pause
15:30 Uhr Auswertung der Workshops
16:15 Uhr Resümee
Ausblick für die Debatte Jayne-Ann Igel, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE. Sachsen
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