Lesen Sie hier einen Artikel von Petra Spielberg im Deutschen Ärzteblatt, Heft 27/29 vom 19. Juli 2010 >>> medical checkup im Deutschen Ärzteblatt vom 19. Juli 2010
medical check-up
Obwohl das Europäische Parlament sich gern als Datenschutz-Hochburg ausgibt, verlangt seine Verwaltung den parlamentarischen MitarbeiterInnen etwas ab, was durchaus als Aprilscherz durchgehen könnte, aber absolut ernst gemeint ist. Denn die medizinische Pflichtuntersuchung incl. Fragebogen, den sie ausfüllen sollen gehört zum Einstellungsverfahren des EP. Dieser Fragebogen beinhaltet Fragen, wie z.B., ob er/sie Hämorrhoiden hatte, bereits einen Neurologen aufsuchte, welche Geschlechtskrankheiten vorlagen und einen bunten Strauß an weiteren 23 Intimitätsverletzungen. Cornelia Ernst ging dagegen vor. Sie schrieb an den Präsidenten des Parlaments, wendete sich an Europas Datenschutzbeauftragten – beides rekationslos – und schließlich bestellte die DIE LINKE. im EP ein Rechtsgutachten, das als Rechtsgrundlage für ein weiteres Abwehren dieser Datenschutzaffäre dient.
Fragebogenaffäre in der Financial Times
Lesen Sie hier einen Artikel von Claus Hecking in der Ausgabe der Financial Times vom 21. Juli 2010 >>> medical checkup in der Financial Times vom 21. Juli 2010
Medizinische Pflichtuntersuchung für parl. Assistenten verletzt Datenschutz
Cornelia Ernst, Europaabgeordnete der LINKEN ruft parlamentarische Assistenten auf, sich gegen die Untersuchung zu wehren. Auch der Europäische Datenschutzbeauftragte kritisiert das Verfahren. “Unter dem Deckmantel der gesundheitlichen
