Vom 28. November bis 19. Dezember 2012 in der Kontakt- und Beratungsstelle für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen der Diakonie, Mohnstrasse 43
Verachtung und Ablehnung von Menschen, die am Rande der Gesellschaft - auf der Strasse - leben, sind in vielen Köpfen verwurzelt und gipfeln nicht selten auch in gewaltsame Angriffe. Seit 1990 wurden in Sachsen fünf Menschen aufgrund ihrer Wohnungslosigkeit oder anderer sozialdarwinistische Gründe ermordet. Um die historische Dimension sozialrassistischer Ausgrenzung aufzuzeigen und zum Gedenken an diejenigen, die in der Zeit des Nationalsozialismus als sogenannte »Asoziale« verfolgt und ermordet worden sind, zeigen wir die Ausstellung der BAG Wohnungslosenhilfe e.V.. Die Ausstellung thematisiert die im Nationalsozialismus durchgeführten »rassehygienischen« Massnahmen ebenso wie die Verschleppung von wohnungslosen Menschen in Arbeitshäuser und Konzentrationslager. Erweitert wird die Ausstellung durch Tafeln gegenwärtiger Ausgrenzung und Gewalt gegen Wohnungslose.
präsentiert von den Beratungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt der RAA Sachsen e.V.
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