Als sicherheitspolitisches Placebo bezeichnete Cornelia Ernst, Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Angelegenheiten, Justiz und Inneres im Europäischen Parlament, den Einsatz von Körperscannern. Weiterlesen »
Reden
Rede zum Frontex-Mandat im Plenum des Europäischen Parlamentes am 13.9.11
Es dürfte kaum eine von der EU initiierte Institution geben, die menschenrechtlich so umstritten ist wie Frontex.
Mit dieser nun europäischen Agentur verbinden sich die Bilder auf hoher See, wo Tausende Menschen ihr Leben verloren, Landgrenzen, wo Menschen festsitzen und jetzt tiefe Gräben gebaut werden. Weiterlesen »
Referat zur politischen Situation im Iran
Dr. Cornelia Ernst im Rahmen der Studientage der Fraktion GUE/ NGL, 12. - 14.10.2010 Weiterlesen »
Zur Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 2011
Mit diesem Thema fassen wir eines der wichtigsten Vorhaben der EU in 2011 und eine der für die EU-Bürger bedeutendsten Fragen an. Weiterlesen »
Zum Schengener Informationssystem
Meine Damen und Herren,
erstens bin ich der Auffassung, dass die EU keine Wünsch-Dir-Was-Politik betreiben sollte, sondern eine Politik, die von realen Tatsachen ausgeht.
Das heißt im Falle des Schengeninformationssystems, zur Kenntnis zu nehmen, dass der erste Test zum SIS II, der “Meilenstein 1″, gescheitert ist. Nach 8 Jahren Herumdoktern ist festzustellen, dass das “Ziel der von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahme, die Migration von SIS I plus zu SIS II von den Mitgliedsstaaten nicht erreicht werden kann.” Und zwar aus rechtlichen und technischen Gründen, so die Position der deutschen Bundesregierung, die ich an dieser Stelle teile. Bisher wurden 90 Millionen Euro dafür verschleudert, weitere kämen hinzu. Dafür ist uns das Geld zu schade! Wir wollen keine Verlängerung der Frist bis 2013!
Zweitens hat DIE LINKE grundsätzliche Kritik am SIS II. Weil der Zugriff auf das System künftig drastisch erweitert werden soll. Auch Geheimdienste sollen darauf zugreifen können. In der Bundesrepublik Deutschland besteht bekanntlich das Trennungsgebot zwischen Nachrichtendiensten und Polizei, nachrichtendienstliche und polizeiliche Daten dürfen nicht einfach vermischt werden, ansonsten landet das ganze wieder vor dem BVG. Auch sind wir gegen das SIS II, weil Unmengen neuer Daten gesammelt und auch biometrische Daten erhoben werden, beides ist weder zweckbestimmt noch angemessen. Es muss ernsthaft über Alternativen nachgedacht werden.
Redebeitrag Cornelia Ernst zur Debatte: “2. Europäischer Roma-Gipfel in Cordoba”
Als ich im Dezember 2009 im Kosovo in Prishtina und Mitrovica war und dort die Roma-Mahalla und die Roma-Camps Cesmin Lug und Osterode gesehen habe, und gesehen habe, wie die Menschen dort leben, war ich ziemlich erschüttert, Weiterlesen »
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