Berliner Korrespondenzen Teil 3: Die vergangene Zukunft des westlichen Blicks

Ist die Welt aus den Fugen? Tägliche Krisen und Konflikte bestimmen unsere Wahrnehmung des Alltages.In dieser 10-teiligen Veranstaltungsreihe „Berliner Korrespondenzen“ beschäftigen sich Professoren und Professorinnen der Humboldt-Universität gemeinsam mit internationalen Kollegen und Kolleginnen mit den tektonischen Verschiebungen der Welt und öffnen neue Perspektiven von „außen“ auf unseren westlich geprägten Blick.Im Teil 3 der Matinée-Reihe geht es am 3. Juli ab 12 Uhr im Berliner Maxim-Gorki-Theater um die vergangene Zukunft des westlichen Blicks. Das moderne Staatensystem ist eine Ordnung, an der die Akteure ihr Handeln seit Jahrhunderten ausrichten: Sie folgen dabei ganz und gar einem westlichen Blick, der auf der Konstruktion des „Anderen“ beruht. Wo diese Annahme nicht mehr trägt, gerät der Westen in Unordnung.

 

 

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Auftakttreffen Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Asyl

Kein anderes Thema hat den politischen Diskurs der letzten Monate so bestimmt, wie die weltweite Zunahme an Fluchtbewegungen und die damit verbundene Zahl der Menschen, die bei uns Schutz suchen. Allerdings versagen nach wie vor verantwortliche Entscheidungsträger*innen, es fehlt an umfassenden Integrationskonzepten, oftmals werden Kommunen und Zivilgesellschaft sich selbst überlassen. Hinzu kommt die vielfach befeuerte Stimmungsmache gegen Asylbewerber*innen und die Zunahme fremdenfeindlicher Proteste, welche wir mit großer Besorgnis betrachten.

 

Was: Auftakttreffen

Wann: Freitag, 19. Februar von 15 bis 17 Uhr

Wo: Haus der Begegnung in Dresden (Großenhainerstr. 93, 01127 Dresden)

Frauen ohne Grenzen - für das Recht auf Bewegungsfreiheit für Alle

UnbenanntUnter diesem Titel findet am 5. und 6. März die Bundeesfrauenkonferenz der LINKEN statt. Zu Beginn der Bundesfrauenkonferenz werden sich die Teilnehmerinnen in der Grossgruppe mit den verschiedenen Möglichkeiten auseinandersetzen, Geflüchteten zu helfen. Wir wollen dabei die Schnittstellen zwischen der Arbeit in Initiativen, in der Partei, auf parlamentarischer Ebene und auch in der Wissenschaft aufzeigen. Im Kern steht dabei die Frage, wie kann man diese vielfaltige Arbeit miteinander vernetzen und verbinden. Über diese inhaltlichen Diskussion haben die Teilnehmerinnen natürlich auch die Möglichkeit, andere Teilnehmerinnen der Bundesfrauenkonferenz kennenzulernen.

 

Weitere Informationen und Ablauf (online)

Vortrag: Was ist der Balkan

Der Balkan vor 1914 ist den meisten eher fremd. Mit dem Ende der Osmanischen Herrschaft und der neuen Vorherrschaft Österreichs entstanden neue Staaten auf dem Balkan, die ihre nationale Findung im fortschreitenden 19. Jh. weithin in der panslawistischen Bewegung suchten, die mit dem Mord von Sarajewo und dem Ersten Weltkrieg eskaliert, aber kein Ende findet. Im Rahmen der Veranstaltung wird dem Kern der Krisenzone bis heute nachgegangen.

 

Termin: 18.01. 2016

Kulturzentrum Goldene Sonne Schneeberg

Weitere Informationen (online)

„TTIP – Die Freihandelslüge“

Die Debatte über TTIP spitzt sich zu. Gerade erst hatte die Verbraucherorganisation foodwatch eine repräsentative Umfrage veröffentlicht, nach der nur noch 39 Prozent der Bürger das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und USA für eine gute Sache halten, da kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel an: Sie will TTIP in jedem Falle durchsetzen – und zwar noch bis Ende 2015. Das Buch zur Debatte ist seit dem vergangenen Montag im Handel: „Die Freihandelslüge: Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet“ (DVA, 272 Seiten, 14,99 Euro). Darin beschreibt foodwatch-Gründer Thilo Bode verständlich, um was es bei TTIP wirklich geht, warum das Abkommen demokratische Prozesse aushöhlt und wie sehr es die Verbraucher ganz konkret betrifft. Er klärt über die sensiblen Punkte auf, über die die Befürworter nicht offen sprechen.

Auf einer Lesung mit Podiumsdiskussionen stellt Thilo Bode Buch und Thesen vor.

 

Wann: Donnerstag, 26. März, 19.30 – 21:30 Uhr

 

Wo: Stadtbibliothek Berlin-Mitte, Brunnenstr. 181, 10119 Berlin

 

Eintritt: frei

 

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