Ist die Welt aus den Fugen? Tägliche Krisen und Konflikte bestimmen unsere Wahrnehmung des Alltages.In dieser 10-teiligen Veranstaltungsreihe „Berliner Korrespondenzen“ beschäftigen sich Professoren und Professorinnen der Humboldt-Universität gemeinsam mit internationalen Kollegen und Kolleginnen mit den tektonischen Verschiebungen der Welt und öffnen neue Perspektiven von „außen“ auf unseren westlich geprägten Blick.Im Teil 3 der Matinée-Reihe geht es am 3. Juli ab 12 Uhr im Berliner Maxim-Gorki-Theater um die vergangene Zukunft des westlichen Blicks. Das moderne Staatensystem ist eine Ordnung, an der die Akteure ihr Handeln seit Jahrhunderten ausrichten: Sie folgen dabei ganz und gar einem westlichen Blick, der auf der Konstruktion des „Anderen“ beruht. Wo diese Annahme nicht mehr trägt, gerät der Westen in Unordnung.
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